Percikan Iman, ein muslimischer Verein, der 2012 gegründet wurde und dessen Mitglieder zu einem grossen Teil aus Südostasien stammen und in den verschiedensten Regionen der Schweiz wohnen, ruft zur Spendensammlung für die Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Indonesien auf:

Assalamualaikum warahmatullahi wa ba rakaatuh,

Im Zusammenhang mit den Naturkatastrophen des Erdbebens und des Tsunami, die gerade in Zentral-Sulawesi stattgefunden haben, insbesondere in den Städten Palu und Donggala, sind wir besorgt und bedauern die Opfer. Wir fühlen uns berufen, die Last unserer Brüder und Schwestern zu entlasten, indem wir Spenden sammeln, mit denen wir das Programm von Rumah Zakat Indonesia, das derzeit Teams an die Unglücksstelle entsendet, unterstützen wollen.

Wenn Sie bereit sind zu spenden, füllen Sie bitte das Formular unter diesem Link aus.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende (nur in Form von Geld, nicht Waren) auf dieses Konto, die bis zum 31. Oktober 2018 erwartet wird:

Verein Percikan Iman
8000 Zürich
Postkonto: 60-496610-7 / IBAN CH89 0900 0000 6049 6610 7

JazakumAllah Khairan Katzsran,           

Wassalamualaikum warahmatullahi wa ba rakaatuh

 

Am 5. Oktober 2018 veröffentlichten der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG), die Plattform der Liberalen Juden der Schweiz (PLJS) sowie die Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz (FIDS) eine gemeinsame Erklärung.

Darin geben sie ihren Willen bekannt, entschieden gegen Juden- und Muslimhass einzutreten sowie gegen jegliche Form von Rassismus zu kämpfen, um ein Klima des wechselseitigen Respekts und der gegenseitigen Achtung zu schaffen.

Lesen Sie hier die vollständige Medienmitteilung.

In einem bemerkenswerten Interview, das am 3. Oktober 2018 im Blick unter dem Titel «Ich spielte willig die Rolle des Bösen» veröffentlich wurde, bricht der mittlerweile 58-jährige Walliser mit österreichischen Wurzeln sein langes Schweigen. Seit seiner Abwahl als als Walliser Stadtrat im März 2017 war nicht mehr viel von ihm zu hören, ausser dass er ein Buch mit Titel «Die dunkle Seite des Lichts» veröffentlicht hat, in der er in Tagebuchform die Geschehnisse rund um seine Abwahl schildert.

Bekannt ist Oskar Freysinger unter anderem als lautstarker und dedizierter Islamgegner (islam.ch hat mehrmals darüber berichtet), und so sagt er auch im Interview in Anspielung auf seine frühere Mitgliedschaft bei der CVP: «Wir müssen sie [die Werte der CVP, Anm. d. Red.] verteidigen und uns gegen äussere Einflüsse vor allem aus islamischen Kreisen wehren. Wenn wir unsere Werte verleugnen, wird diese Leere ausgefüllt. Mit Gender kann man die Dogmatik des Islams nicht bekämpfen.» Also genau so, wie wir ihn kennen…

Aber dann: «Aber seit sechs Monaten studiere ich sehr intensiv den Sufismus. Ich lese Schriften von Rumi und Bayazid Bastami. Die Texte dieser Mystiker des Islams sind genial!». Das ist wahrlich interessant. Aber er sagt auch: «Dieser Teil des Islam ist mit unseren Werten kompatibel. Leider werden die Sufis von den Islamisten bekämpft.»

Sehr aufschlussreich ist auch, dass er sich sehr schwer damit tun, sich klar und und unmissverständlich vom Rechtsradikalismus abzugrenzen und diesen ohne Wenn und Aber zu verurteilen. Stattdessen sagt er auf die Frage, dass dank der AfD rechtsextremes Gedankengut in Deutschland wieder salonfähig wurde: «Ach, alles, was rechts der Mitte ist, wird heutzutage als rechtsextrem verunglimpft. Die Nazikeule kommt inflationär.»

Ach ja? Ist das etwa genau so, wie alles, das irgendwie mit Islam zu tun hat, von gewissen Kreisen sofort in die Extremismus-Ecke gestellt wird? Jedenfalls darf man gespannt sein, womit Herr Freysinger sich wieder in Szene setzen wird…

Lesen Sie hier das vollständige Interview auf Blick online.

Wir freuen uns, das neue «Gewand» von islam.ch vorzustellen zu dürfen. Nach langer Vorbereitungszeit, bei der auch einige technische Hürden zu überwinden waren, sind wir nun mit dem neuen Webauftritt online, alhamdulillah.
Das Webportal islam.ch enstand ursprünglich als eine Dienstleistung von «Muslime, Musliminnen der Schweiz» (MMS) im Jahre 1997. Zwischen dem 15. März 2008 und dem 31. August 2018 wurde das Portal durch die Redaktion der Zeitschrift «Die Barmherzigkeit» betreut.
Seit dem 1. Oktober 2018 liegt die Verantwortung für islam.ch nun bei der «Föderation islamischer Dachorganisationen der Schweiz» (FIDS) mit Sitz an der Bahnstrasse 80 in Regensdorf.

Wir freuen uns auch auf Feedback und Anregungen unserer Leserschaft, damit wir islam.ch noch weiter verbessern können.

Ihr islam.ch-Team

Nach dem dem Tessin gibt es nun auch im Kanton St. Gallen ein Verhüllungsverbot. Im Volksmund ist vom Burka-Verbot die Rede, denn es geht im Grunde genommen um die Verschleierung muslimischer Frauen.

Knapp 67 Prozent der Wähler haben an der Abstimmung vom 23. September 2018 der Vorlage, die der Kantonsrat 2017 mit den Stimmen von SVP und CVP beschlossen hatte, zugestimmt. Zur Abstimmung kam es, weil die Jungsozialisten und die Jungparteien der Grünen und Grünliberalen das Referendum gegen die Vorlage ergriffen hatten.

Bestraft wird künftig, wer im öffentlichen Raum sein Gesicht verhüllt, sofern dies «die öffentliche Sicherheit oder den religiösen oder gesellschaftlichen Frieden bedroht oder gefährdet». Ob eine solche Bedrohung oder Gefährdung vorliegt, ist in jedem einzelnen Fall zu beurteilen.

Das Verhüllungsverbot im Kanton Tessin, das seit zwei Jahren in Kraft ist, trifft nach Medienberichten vor allem vermummte Fussballfans. Burka-Trägerinnen wurden bisher kaum gebüsst. Seit Juli 2016 gab es 37 Verfahren sowie einige Verwarnungen ohne Polizeibericht. Im ersten Halbjahr 2018 wurden etwa 10 verhüllte Gesichter registriert. Fälle von verschleierten Frauen sind an einer Hand abzuzählen.

Somit ist wieder ein Verbot in Kraft getreten, das de facto auf Musliminnen und Muslime zielt. Und rechte Politiker haben bereits genügend Unterschriften für ihre Initiative „ja zum Verhüllungsverbot“ eingereicht, um über ein Schweiz-weites Burkaverbot abzustimmen.

 

 

— von Hamit Duran, Turgi —

Im Gegensatz zu den Büchern, die wir bis jetzt rezensiert haben, handelt es sich bei dem vorliegenden Werk um einen Band, der wissenschaftliche Beiträge rund um das Thema Islam und Psychologie in ihrer deutschen Übersetzung zusammenfasst. Dabei handelt es sich sowohl um theoretische als auch anwendungsorientierte Fachbeiträge, die sich einerseits mit der Beziehung zwischen der modernen Psychologie und den Arbeiten muslimischer Gelehrter auf diesem Gebiet befassen, und andererseits die Idee, eine eigene islamische Psychologie zu etablieren, aufgreifen und diskutieren.

Bevor aber die eigentlichen Fachbeiträge vorgestellt werden, beleuchten die Herausgeber in einem einführenden Beitrag Gegenstand und Geschichte der islamischen Psychologie. Es zeigt sich, dass ein Grossteil der Schriften, die für die Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie von Bedeutung sind, in die sogenannte Blütezeit des Islam vom 9. – 13. Jahrhundert fallen. Diese stammten von namhaften Gelehrten wie Al-Kindi, Al-Farabi, Al-Ghazali und anderen, welche sich mit Themen wie «Ruh» (Geist), «Nafs» (Seele, Persönlichkeit, Ego), «Fitra» (Veranlagung), «’Aql» (Intellekt, Verstand) und «Qalb» (Herz) auseinandersetzten. In der darauffolgenden Phase des Niedergangs vom 14.–19. Jahrhundert nahmen entsprechende Arbeiten ab, um dann im 20. und 21. Jahrhundert eine Wiederbelebung zu erfahren, wohl als Folge der Konfrontation mit den aufkommenden modernen Wissenschaften im Westen.

Der vorliegende Sammelband gibt einen Überblick über die Entwicklung der Diskussion in den letzten 40 Jahren und stellt die zentralen Aspekte der gegenwärtigen Diskussion vor. Die Herausgeber umreissen dabei den theoretischen Rahmen und erklären die Auswahlkriterien der zusammengestellten Arbeiten.

Die Autoren der Beiträge stammen aus verschiedenen muslimischen Ländern oder Ländern mit muslimischen Minderheiten wie z.B. Indien, Pakistan, Malaysia, Deutschland, USA, Grossbritannien etc. Darunter sind solche, die die westliche Psychologie ablehnen da sie diese nicht als mit dem Islam vereinbar betrachten, und solche, die versuchen, Brücken zu schlagen um die gegenseitige Befruchtung zu fördern. Die meisten Autoren scheinen sich aber darüber einig zu sein, dass eine eigenständige islamische Psychologie entwickelt werden sollte.

Die Beiträge sind in 3 Abschnitte gegliedert: Historische Aspekte, Grundlagen für das theoretische Fundament und anwendungsorientierte Arbeiten. Bemerkenswert ist, dass der erste Abschnitt erst auf Seite 85 von insgesamt knapp 400 Seiten beginnt. Der bereits oben erwähnte Einführungsbeitrag der Herausgeber nimmt also einen äusserst prominenten Teil des Sammelbandes ein, was doch sehr ungewöhnlich ist.

Im ersten Abschnitt fassen zwei Autoren die Forschungen früher Muslime über die menschliche Natur zusammen. Der betreffende Wissenszweig wurde «’Ilm-ul-Nafsiyat» (Selbsterkenntnis) genannt. Dazu gehören Arbeiten von Al-Kindi, At-Tabari, Al-Balkhi und anderen im 9. Jahrhundert, Ibn Sina und Al-Ghazali und anderen im 11. Jahrhundert und Ibn Rushd, Ar-Razi und Ibn Arabi im 12. Jahrhundert. Darin werden neben den bereits erwähnten Begriffen Ruh, Nafs, Fitra, ’Aql und Qalb auch die Zustände des Nafs behandelt: «Nafs-ul-Ammârah» (eine Seele, die zu Bösem verleitet, «Nafs-ul-Lawwâmah» (eine Seele, die tadelt und die Moral berücksichtigt) und «Nafs-ul-Mutma’inna» (die friedvolle Seele, die das Böse besiegt hat). All diese Begriffe basieren auf dem Qur’ân und den Ahadith, d.h. den Aussprüchen des Propheten Muhammad. Erwähnenswert ist auch, dass bereits im 9. Jahrhundert die weltweit erste psychiatrische Station als Teil eines islamischen Krankenhaussystems in Bagdad eröffnet wurde.

Der zweite Abschnitt des Bandes wird eingeleitet durch einen sehr sonderbaren Beitrag, der die Diskussion zwischen einem muslimischen und nichtmuslimischen Wissenschaftler nachzeichnet. Anlass dazu war offenbar ein Kongress im Jahre 2002 in Teheran, an dem beide über mögliche Grundlagen einer islamischen Psychologie debattierten. Man hat manchmal den Eindruck, dass beide Wissenschaftler ziemlich aneinander vorbei argumentieren, und dass es nahezu unüberwindbare Gräben zwischen der islamischen und westlichen Psychologie gibt. Auf den Schreiber dieser Zeilen wirkte das streckenweise sehr befremdlich. Andere Beiträge in diesem Abschnitt sind glücklicherweise sehr viel pragmatischer und versuchen, eine konkrete Definition der islamischen Psychologie zu geben und eine Beziehung zur westlichen Psychologie herzustellen. Leider lassen einige Arbeiten wissenschaftliche Tiefe und Exaktheit vermissen.

Im letzten Abschnitt geht es dann um die konkrete Arbeit von muslimischen Psychologen und Psychotherapeuten. Auch hier zeigt sich, dass es in der Praxis solche gibt, die nicht daran glauben, dass die westliche Psychotherapie wirkliche Hilfe für Muslimen bieten kann. Auf der anderen Seite gibt es auch einen Beitrag, der die Arbeit zweier pakistanischer Wissenschaftler zusammenfasst, welche mittels eines eigens dafür entworfenen Fragebogens die Spiritualität von muslimischen Studenten in Pakistan quantitativ zu erfassen suchen. Die Resultate werden in einer Tabelle, die sich über 5(!) Seiten erstreckt, präsentiert.

Den Abschluss des vorliegenden Werkes bildet ein berührender Aufsatz einer jungen muslimischen Psychologin aus den USA. Darin schildert sie ihren ganz persönlichen Werdegang in einem Umfeld, das der Psychologie eher kritischen gegenüberstand, nach dem Motto: «Muslime brauchen sowas nicht.». Trotzdem liess sie sich nicht entmutigen und studierte an der renommierten Stanford-Universität Psychologie. Mittlerweile leitet sie das «Muslims and Mental Health»-Labor an der selbigen Universität und leistet wichtige Beiträge zur Historie verschiedener psychiatrischer Erkrankungen wie der Phobie, Angststörung etc. wobei sie diese aus den Werken früher muslimischer Gelehrter erarbeitet.

Es ist anzumerken, dass sich viele Beiträge an ein Fachpublikum richten und ein mehr oder weniger fundiertes Fachwissen voraussetzen, über das ein Laie nicht verfügt. Daher sind manche Artikel sehr schwer bis kaum verständlich. Hier eine kleine Kostprobe:

«Nach dem Ausschluss von Items mit niedriger Corrected Item to Total Correlation in jeder Domäne (<.30) wurde für 101 Items eine Hauptkomponentenanalyse mit obliquer (Promax) Rotation durchgeführt. Acht eindeutige Faktoren wurden extrahiert: 1) Selbstdisziplin, 2) Frage und Suche nach dem Göttlichen, 3) Wut und expansives Verhalten, 4) Selbstverherrlichung, 5) Verbundenheitsgefühl mit Allah, 6) Geiz-Großzügigkeit, 7) Toleranz-Intoleranz und 8) islamische Praktiken. Es wurden eine moderate bis hohe interne Reliabilität und gute Konstrukt- und Kontentvalidität ermittelt.»

Alles in allem bietet der Sammelband aber eine sehr interessante Möglichkeit, sich ein Überblick über die historischen Wurzeln und die aktuelle Situation der islamischen Psychologie zu verschaffen.

                                                                                                                                                                                               

Zu den Herausgebern

Paul Kaplick hat Angewandte Psychologie in München studiert. Er ist Leiter der Islam und Psychologie-Forschungsgruppe in der islamischen Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe. Er hat während seines Bachelors als Stipendiat an der Fakultät für Psychiatrie an der Oxford Universität geforscht und war am Max Planck Institut für Psychiatrie und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LMU München tätig. Er absolviert gegenwärtig sein Graduiertenstudium an der Universität Amsterdam im Bereich der Hirn- und Kognitionswissenschaften und spezialisiert sich in der translationalen Stressforschung.

Dr. med. Ibrahim Rüschoff hat Pädagogik und Medizin studiert und ist Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Nach langjähriger oberärztlicher klinischer Tätigkeit ist er als Ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis mit überwiegend muslimischen Patienten niedergelassen. Seit Jahrzehnten ist er aktiv im Bereich der psychosozialen Versorgung von Muslimen und tätig als Fachautor und Fachreferent. Er ist Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland sowie der Islamischen Arbeitsgemeinschaft für Sozial- und Erziehungsberufe e.V. (IASE).

 

Bibliografie

Ibrahim Rüschoff,  Paul M. Kaplick (Hrsg.), Islam und Psychologie – Beiträge zu aktuellen Konzepten in Theorie und Praxis, 2018, 386 Seiten, broschiert, 39,90 €, ISBN 978-3-8309-3821-7

 

Gemäss einer Studie des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) zur Qualität der Berichterstattung über Muslime in der Schweiz, die von der Eidgenösssischen Kommission gegen Rassismus (EKR) in Auftrag gegeben worden und am 3. September 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nimmt der Anteil der Beiträge, deren Tonalität Distanz gegenüber muslimischen Akteuren in der Schweiz erzeugt, zwischen 2009 und 2017 relativ kontinuierlich wächst. Dazu wurden 18 Printmedientitel anhand einer repräsentativen Stichprobe eingehend untersucht.

Gemäss dem fög lässt sich dies teilweise mit einer Verschiebung der Aufmerksamkeit auf Themen wie «Radikalisierung», «Terror» und «gefährdete Integration» erklären. Dazu kommen aber deutliche Unterschiede, die auf unterschiedliche redaktionelle Strategien zurückzuführen sind und Handlungsspielräume im Umgang mit dem Thema aufzeigen. So berichten beispielsweise «Die Weltwoche», «SonntagsBlick» und «Blick» deutlich negativer über Muslime als z.B. die «NZZ» und «Le Temps».

Eine weiitere Erkenntnis ist, das in der Berichterstattung über Muslime in der Schweiz die Betroffenen, d.h. muslimische Akteure, überwiegend Berichterstattungsobjekte sind. In 55% der Beiträge wird über sie geschrieben, ohne dass sie selbst zu Wort kommen, in weiteren 25% kommen sie nur am Rande des Beitrags zu Wort. Dort wo Muslime zu Wort kommen, geschieht dies häufig in einem polarisierenden Setting.

Lesen Sie hier eine Kurzzusammenfassung der Studie.

Hier kann die vollständige Studie heruntergeladen werden. 

 

Eine vor kurzem publizierte Recherche von SRF zeigt: Viele Moscheen leben von den Beiträgen ihrer Mitglieder und Spenden aus der Schweiz. Nur in Ausnahmen lässt sich eine ausländische Finanzierung nachweisen: aus der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Autoren fokussierten ihre Recherche auf die Deutschschweiz und stützten ihre Erkenntnisse auf die Selbsterklärungen und den Besuch einiger Moscheen. Dabei zeigte sich, dass die Moscheen in der Schweiz im Normalfall durch die Beiträge ihrer Mitglieder und durch verschiedene, zum Teil sehr kreative «Fund Raising» Aktivitäten finanziert werden. 

Hören Sie hier den Beitrag von SRF Kontext vom 3. September 2018.