Wie am 7. Januar 2019 bekannt wurde, wurde ein türkischstämmiger Schweizer aus Schaffhausen mit 210 Franken Busse bestraft, weil er einen Kollegen mit «Allah-u Akbar» (Allah ist grösser/am grössten) begrüsste (siehe z..B. den Artikel in «20 Minuten» vom 7.1.2019).

Das sorgt nun nicht nur unter den Muslimen schweizweit für grosse Aufregung. Viele empfinden die Busse als übertrieben, willkürlich und islamophob. Manche jedoch meinen, dass man besonders in Europa den Ausdruck «Allah-u Akbar» missverstehen kann.

Man erinnere sich: Gemäss einem Bundesgerichtsurteil vom 28. April 2014 ist ein öffentlich gegenüber Dritten ausgeführter Hitlergruss nicht strafbar ist, solange es sich um ein persönliches Bekenntnis und nicht um Propaganda handelt (siehe dazu den NZZ-Artikel vom 21.5.2014).

In die Diskussion hat sich nun auch die Föderation islamischer Dachorganisationen der Schweiz (FIDS) mit einer Stellungnahme eingeschaltet. Diese ist hier in ihrem vollen Wortlaut wiedergegeben:

Missverständnisse sind die Ursache für so manche Auseinandersetzung. Ein Wort kann je nach Zusammenhang Frieden stiften oder einen Streit entfachen. Die Absicht wie ein Wort ausgesprochen wird und wie es beim Gegenüber ankommt ist daher äusserst wichtig.

Heute wurde der Begriff “Allahu Akbar“ breit in den Medien diskutiert und interpretiert. Manche erkennen hier nichts Ungewöhnliches und wieder andere sehen den Begriff als Aufruf zu Gewalt an.

Wie verhält es sich denn nun wirklich mit diesem Ausdruck?

Allahu Akbar bedeutet wortwörtlich Gott ist der Grösste. Es findet Gebrauch im täglichen Gebet, beim Gebetsruf oder bei einem sonderbaren Ereignis. Es ist ein alltäglicher Ausdruck, welcher der Lobpreisung Gottes dient, eine spirituelle Dimension hat und in Gedichten oder traditionellen Liedern vorkommt. Der Begriff wird sogar von vielen arabischsprachigen Christen benutzt.  

Terroristen missbrauchen Menschen, Symbole und Worte um ihre  grausamen Ideologien mit Gewalt zu verkünden.  Sie versuchen unsere Freiheiten einzuschränken und uns für die Verbreitung ihrer Ziele zu täuschen. Wir lehnen dies ab und wollen nicht Teil dieser Manipulation sein, indem wir uns  auch verbal terrorisieren lassen und so deren Ziele ermöglichen. Wir müssen verhindern, dass wichtige Symbole und Worte von solchen Terroristen geraubt werden. 

Wenn nun eine Person während dem Gespräch diesen Ausdruck benutzt und anschliessend wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses gebüsst wird, findet eine Entwicklung in eine völlig falsche Richtung statt. Der Missbrauch dieses Ausdruckes durch Terroristen kann nicht dafür benutzt werden, dieses Wort aus dem alltäglichen Gebrauch streichen zu wollen. Damit fände ja genau eine Kapitulation bei der Deutung des an sich unschuldigen Begriffes statt.

Selbstverständlich sollen Muslime auch im Hinblick auf Ängste in der Bevölkerung diesen Begriff nicht laut auf öffentlichen Plätzen verkünden und sich provokativ verhalten. Dies gilt es zu unterlassen.  Die Gesellschaft als Ganzes soll aber auch nicht zulassen, dass ein alltäglich gebrauchter und gewöhnlicher Begriff von Terroristen gekapert wird und der Ausdruck auf eine Liste verbotener Wörter kommt.

Unabhängig der aktuellen Sachlage rufen wir alle Beteiligten dazu auf, ein gesundes Augenmass walten zu lassen und im Zweifelsfall einen Experten beizuziehen. Wir wollen die Polizei Schaffhausen nicht  zur Rede stellen, so wurde es in Zeitungsartikeln formuliert, sondern wir möchten das Gespräch suchen, aufklären und versuchen Ängste abzubauen. Hier bieten wir bei Bedarf gerne unsere Hilfe und Unterstützung an.

Das friedliche Zusammenleben aller Religionsangehörigen ist ein hohes Gut das es zu beschützen gilt. Wir rufen alle Beteiligten daher zur Ruhe auf und wünschen der ganzen Schweizer Bevölkerung  alles Gute und beste Gesundheit im neuen Jahr.

Für das kommende Islamische Lager, das vom 20. – 22. September 2019 im Gästehaus Steinabad im süddeutschen Schwarzwald stattfinden wird, konnte das OK Dr. Yusuf Dreckmann, Wissenschaftler und Dozent am Islamologischen Institut in Wien, gewinnen, alhamdulillah.

Wer Yusuf Dreckmann noch nicht kennt und etwas mehr über ihn erfahren möchte, möge doch das Interview auf EvidenceTV, das am 4. Juli 2017 publiziert wurde, anschauen.

Für weitere Informationen, sowie neu die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, besuche man die Website von «Die Barmherzigkeit».

Die Redaktion von islam.ch wünscht allen christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Obwohl wir Musliminnen und Muslime Weihnachten selbst nich feiern, glauben wir an Jesus (arab. Isa), Gottes Segen und Heil auf ihm, als den Gesandten Gottes und an seine wunderbare Geburt durch die Gnade Gottes.

Im Qur’an, dem heiligen Buch der Muslime, sind ihm, seiner Mutter und selbst seinem Grossvater, Imran, viele Verse gewidmet. So beschreiben z.B. die Verse 33-62 der 3. Sura Âl-i Imrân das wundersame Leben von Maria (arab. Maryam) und die Geburt und das Wirken von Jesus (arab. Isa). 

Und in den Versen 110-115 der 5. Sura Al-Maida wird über seine Wunder berichtet.

Am 15.12.2018 findet um 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Eröffnungsfeier der Tayyeb Metzgerei an der Winterthurerstrasse 460 in Zürich statt.

Was zeichnet die Tayyeb Metzgerei aus?

  • Die Tiere stammen aus Irland und weiden bis zu 300 Tage pro Jahr draussen auf der Wiese
  • Es wird höchste Qualität garantiert
  • Die Tiere werden in einem islamischen Schlachthof in Irland zubereitet

Kommen Sie zur Eröffnung und profitieren Sie von: 

  • Speziellen Aktionspreisen am Eröffnungstag
  • Gratis Fleischproben direkt vom Grill
  • Frisches, saftiges Fleisch welches dank Vakuumverpackung länger haltbar ist

In den nächsten Jahren soll die Oltnerstrasse, an der die Grüne Moschee steht, saniert und verbreitert werden. Gemäss einem Artikel im Zofinger Tagblatt vom 10. Dezember 2018 sind neben Velowegen auch ÖV-Spuren und eine Flaniermeile geplant, und diese brauchen Platz. Darum kauft der Kanton im Sinne eines vorsorglichen Landerwerbs derzeit die Häuser in Richtung Olten ab der Grünen Moschee nach und nach alle auf. Von zehn Liegenschaften seien mittlerweile schon sieben in Staatsbesitz.

Die  Türkisch-islamischen Stiftung Schweiz (TISS), der die Grüne Moschee offiziell gehört, ist daher auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Die Suche gestaltet sich aber schwierig, da geeignete Räumlichkeiten oder Bauland kaum zu finden sind. Daher appellieren die Moscheeverantwortlichen an alle Leserinnen und Leser, sie dabei zu unterstützen.

Gemäss einem Artikel im «Bund» vom 9.12.2018 ist der Berner Regierungsrat nicht an einer staatlichen Anerkennung muslimischer Religionsgemeinschaften interessiert.

In einem Grundsatzentscheid hielt er fest, dass ihn weder ein «Schweizer Islam», wie ihn SP-Chef Christian Levrat vorgeschlagen hatte, noch eine Diskussion zu dem Thema der staatlichen Anerkennung interessiert. Der Kanton soll lediglich vermehrt den Kontakt zu nicht anerkannten Religionsgemeinschaften suchen. 

Mit anderen Worten: Von den Muslime soll weiterhin gefordert werden, ohne dass eine adäquate Gegenleistung geliefert würde. Schade.

Der Gemeindeschreiber von Boswil AG, Daniel Wicki (47), fordert in einem Facebook-Eintrag die Todesstrafe für Vergewaltiger. Man könnte meinen, dass dies allgemein einen hellen Aufschrei des Entsetzens auslösen sollte. Nicht so in Boswil AG. Gemäss einer Recherche des Blick vom 7.12.2018 erhält er in seinem Dorf grossen Zuspruch und Rückhalt.

Dazu gehören auch der Gemeindeammann und sogar der Schulleiter! Und, man höre und staune, «Lügenpresse, halt die Fresse!» bekommt der Blick-Journalist anstelle einer Antwort zu hören…

Und worum geht es? Unter einen Artikel über eine Vergewaltigung einer Frau in Deutschland (unter anderem durch Asylsuchende) schreibt Wicki: «Primaaa hat man diese Schweine erwischt! Und jetzt an die Wand stellen und eine saubere 9mm-Impfung verpassen!!! Tut nicht weh, ist effizient und nachhaltig.» Darüberhinaus beschwert er sich natürlich auch über Sozialhilfebezüger ohne im Blick-Interview in der Lage zu sein, deren Anzahl in Boswil AG nennen zu können.

Für einmal können wir uns dem Kommentar des Blick-Chefredaktors Andreas Dietrich anschliessen: «Es ist abstossend und furchterregend.»

In der Zwischenzeit hat SP-Nationalrat Cédric Wermuth, der selbst in Boswil AG aufgewachsen ist, eine Petition zur Absetzung Daniel Wicki’s lanciert. Diese kann hier unterzeichnet werden.

Quellen:

Er wurde als Barmherzigkeit auf die Welt gesandt und als Rufer zu Gott. Seine Geburt, die auf die 12. Nacht des Rabî‘-ul-Awwal, des dritten Monats im islamischen Mondkalender, fällt, war begleitet durch aussergewöhnliche Zeichen und Ereignisse.

Dieses Jahr fällt dieses Ereignis auf Montagabend, 19. November 2018.

In der Sura Al-Anbiya, Vers 107 heisst es dazu: «Und WIR entsandten dich nur als Gnade für die ganze Schöpfung.»

Am 10., resp. 11. November 2018 öffneten in den Kantonen Zürich und Aargau viele Moscheen ihre Türen, Der mittlerweile zur Tradition gewordene Tag der offenen Moschee (TdoM) ist ein Tag, an dem sich Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen in den Moscheen treffen. Begegnung, Wissensvermittlung, Dialog, Partizipation und Anerkennung – das sind die wichtigsten Ziele dieses Tages.

Lesen Sie hier entsprechende Berichte: