„Das neue Reglement enthält unter anderem Vorschriften zur Bekleidung und zu religiösen Kopfbedeckungen.

Sowieso betont der Schulpräsident, dass es sich bei den neuen Passagen in der Schulordnung nicht um neue Regeln handelt. Man reagiere damit auch nicht auf einen Missstand. Vielmehr sind es Vorschriften, die schon heute gelten, jedoch nicht in der aktuellen Schulordnung festgehalten sind. Die Bekleidungsvorschriften für Schülerinnen und Schüler beispielsweise hat der Schulrat bereits 2011 erlassen. Blaser sagt: «Im schulischen Alltag ändert sich nichts, nachdem die neuen Regeln in Kraft getreten sind.»“

Quelle: Artikel im Tagblatt vom 19.08.2019, Bild übernommen von Wolfram Kastl/DPA

Die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) informiert, dass die grössten ihr angeschlossenen Organisationen sich darauf einstellen, dass dieses Jahr das EID – Datum des „Eid-ul-Adha“ am Sonntag, den 11. August 2019 sein wird, inshallah.

Nach rund 14-jähriger Debatte ist in den Niederlanden ein Burkaverbot in Kraft getreten. „Gesichtsbedeckende“ Kleidung wie Burkas oder Schleier dürfen nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Klinik, Ämtern oder auch Bussen und Bahnen getragen werden.

Lesen Sie mehr darüber im Blick, vom 01. August 2019

Obwohl Muslime nur rund fünf Prozent der Schweizer Bevölkerung ausmachen, steht mehrheitlich der Islam im Fokus, wenn in den kantonalen Parlamenten über religiöse Themen diskutiert wird. Das zeigt eine Studie der Universität Freiburg. Doch auch den christlichen Kirchen weht ein rauer Wind entgegen.

Quelle Text und Bild: Luzerner Zeitung vom 26. Juli 2019

Das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft an der Universität Fribourg hat in Zusammenarbeit mit der FIDS eine Weiterbildung für muslimische Imame organisiert. Die zweitägige Schulung wurde gut besucht und von allen Seiten sehr geschätzt. Solche Anlässe werden von der FIDS stets unterstützt, damit Imame im Schweizer Kontext ihren wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden und zum gegenseitigen Dialog beitragen können.

Weitere Infos entnehmen Sie hier, Homepage der Universität Freiburg, vom 19.06.2019

Über ein Kopftuchverbot an Schulen wird seit einem Beschluss in Österreich vermehrt auch in Deutschland diskutiert. Das Parlament in Wien hatte Mitte Mai ein Verbot von Kopftüchern an Grundschulen verabschiedet (wir haben darüber berichtet). In der Unionsfraktion im Bundestag wird weiter über ein Kopftuchverbot an Schulen diskutiert.

Lesen Sie den Artikel dazu auf nau.ch, 07. Juni 2019

 

Mit der Entscheidung von Mittwochabend wird künftig «das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist», untersagt. Ausgenommen sind damit Verbände aus medizinischen Gründen oder Kopfbedeckungen als Schutz vor Regen oder Schnee. Die jüdische Kippa etwa bleibt erlaubt, da sich das Verbot auf Kleidungsstücke bezieht, «welche das gesamte Haupthaar oder grosse Teile dessen verhüllen».

Mehr zum Thema: srf.ch