Die Massnahmen des Bundesrates zur Eindämmung der Infektionen durch den neuartigen Covid 19 Virus werden vielleicht von einigen Personen missverstanden. Der Aufruf zu Hause zu bleiben soll nicht nur einen selbst, sondern bedingt durch einen verminderten Kontakt auch die anfälligeren Menschen vor einer Ansteckung schützen. Im gleichzeitigen Einklang mit unserem Glaubensverständnis rufen wir deshalb unsere Mitglieder dazu auf, den Empfehlungen des Bundesrates Folge zu leisten und sich an die Anweisungen zu halten. Dies dient dem Wohl der ganzen Gesellschaft.

Zugleich unterstützen wir alle Bestrebungen der Dachverbände und Vereine, die sich aktiv und solidarisch zum Wohle der Bedürftigen zusammenschliessen und Hilfe vor Ort anbieten. Dies kann durch eine direkte Hilfe an die Nachbarn, im Quartier oder direkt bei der Gemeinde- oder Staatskanzlei geschehen.

Sehr gute Beispiele solcher Solidaritätsbekundungen sind Blutspendeaktionen der verschiedenen Dachverbände und Vereine, und die oben beschriebene direkte Hilfe für Bedürftige.

Wir danken allen Personen im Gesundheitsbereich von ganzem Herzen für ihren unermüdlichen und beispiellosen, grossen Einsatz um Menschenleben zu retten.

Wir wünschen der Schweiz und der ganzen Welt, dass diese Krankheit ein baldiges Ende nimmt und kranke Personen bald wieder genesen.

Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS)

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NOUS SOMMES SOLIDAIRES !

Les mesures prises par le Conseil fédéral pour contenir la propagation du virus Covid 19 sont peut-être mal comprises par certains. L’appel à rester à la maison vise à se protéger non seulement soi-même, mais aussi les personnes les plus susceptibles d’être infectées en raison de la réduction des contacts. Conformément à nos références religieuses, nous appelons nos membres à suivre les recommandations du Conseil fédéral et à se conformer aux instructions. Cela sert le bien-être de toute notre société.

En même temps, nous soutenons tous les efforts des fédérations et des associations, qui s’unissent solidairement au profit de ceux qui en ont besoin et offrent une aide concrète. Cela se fait en apportant une aide directe aux voisins ou pour supporter les besoins des communes ou de l’Etat.

Le support aux campagnes de don du sang et l’aide directe aux personnes dans le besoin sont de bons exemples de ces expressions de solidarité que nos organisations doivent supporter.

Nous remercions du fond du cœur toutes les personnes travaillant dans le secteur de la santé pour leur engagement inlassable et sans précédent à sauver des vies humaines.

Nous souhaitons à la Suisse et au monde entier que cette pandémie prenne bientôt fin.

La Fédération des Organisations Islamiques de Suisse (FOIS)

„Der Bund unterstützt im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans (NAP) Projekte von Kantonen, Gemeinden, Städten und der Zivilgesellschaft mit einem Impulsprogramm. Er setzt dafür während fünf Jahren fünf Millionen Franken ein. Die ersten Projekte, insgesamt neun, wurden 2019 finanziert. In diesem Jahr erhalten sechzehn Projekte eine Finanzierung im Rahmen des Impulsprogramms. Die Anträge zur finanziellen Unterstützung von Projekten, die 2021 umgesetzt werden sollen, können ab dem 1. April 2020 eingereicht werden.“

Mehr dazu auf admin.ch, 28. Feb. 2020

Soll die Schweizer Uni ein Studium für Imame anbieten? Luzerner Islamwissenschaftler winkt davon ab.

„Die wirksamste Massnahme gegen unerwünschte oder gar strafbare Äusserungen wäre gemäss Regierungsrat die Ausbildung von Imamen an Schweizer Hochschulen «und damit verbunden die Vermittlung von Schweizer Werten bereits in der Ausbildung». Entsprechende Pläne existierten seitens Kanton aber keine, teilt Bildungs- und Kulturdirektor Marcel Schwerzmann auf Anfrage mit. Im Ausland gebe es jedoch bereits Angebote. «Deren Erfahrungen sollten wir beobachten.»

Lesen Sie mehr dazu in der Luzerner Zeitung, 18.02.2020

Vergangene Woche hat das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) mit der Unterstützung der Föderation Islamischer Dachorganisation der Schweiz (FIDS) den zweiten Weiterbildungsworkshop für Imame organisiert. Der Schwerpunkt dieses Workshops knüpfte an das Ziel des ersten Treffens an. Die Imame mussten ein Projekt für eine Aktion zu Gunsten des Gemeinwohls innert drei Minuten in deutscher Sprache  präsentieren.

Anwesend waren die türkischen Imame der Türkisch-Islamischen Stiftung für die Schweiz (TISS) und die albanischen Imame vom Dachverband Albanisch-Islamischer Gemeinschaften in der Schweiz (DAIGS).

Lesen Sie mehr auf fids.ch, 26. Jan. 2020

„Verfolgt man die derzeitige Berichterstattung über den Islam und Musliminnen und Muslime in der Schweiz, dann dominieren Schlagzeilen wie Minarettverbot, Radikalisierung, Handschlagdebatte, Verhüllung und ähnliche Themen. Doch was ist die Lebensrealität der hier lebenden Schweizer Musliminnen und Muslime? Was bewegt sie, was sind ihre Themen? Derzeit scheint vor allem das Thema Umweltschutz im Mittelpunkt zu stehen. Eine Bewegung, die in den letzten Jahren unter den europäischen Musliminnen und Muslimen Anhänger gewinnt, ist der sogenannte «Öko-Jihad»: ein Umweltdiskurs, der ökologische Themen mit einer islamischen Ethik verbindet.“

Lesen Sie weiter, in der NZZ vom 23. Jan. 2020

„Für Radikalisierung gebe es nicht die eine Ursache, die dazu führe, dass sich jemand extremistischen Ideologien zuwende. Deshalb brauche es auch eine breite Palette von Präventionsmassnahmen, stellt das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) in einer Medienmitteilung vom Dienstag fest.“

Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema

Quelle: Bild und Text kath.ch, 21. Jan. 2020

„Sie werden gerufen, wenn im Spital eine Muslimin stirbt oder haben ein offenes Ohr für die Sorgen muslimischer Asylsuchender – Seelsorgende islamischen Glaubens. Im Kanton Zürich haben sich Staat und Muslime vor zwei Jahren zusammengetan, um die muslimische Seelsorge in öffentlichen Institutionen aufzubauen. Es gibt erste Erfolge. Als Knacknuss dürfte sich die langfristige Finanzierung erweisen.“

Hier erfahren Sie mehr.

kath.ch, 23.12.2019

“Am 29. November 2009 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung Ja zum Minarettverbot. Muslimische Gemeinden und Verbände haben seither ihre Öffentlichkeitsarbeit deutlich verstärkt. Nach wie vor leidet der Islam in der Schweiz an einer sehr verkürzten Wahrnehmung von aussen. «Eine Ohrfeige» sei dies gewesen, sagt Pascal Gemperli, Mediensprecher der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (Fids). Mit einem Stimmenanteil von 57,5 Prozent wurde der Bau von Minaretten in der Schweiz in der Verfassung verboten. Nur in Basel-Stadt sowie den Westschweizer Kantonen Neuenburg, Genf und Waadt wurde die Vorlage abgelehnt.”

Lesen Sie mehr dazu auf kath.ch, vom 29. Nov. 2019

Bild übernommen von kath.ch

“Im Schlierener Stürmeierhuus berichten Musliminnen und Muslime von ihren Alltagserfahrungen. Der Anlass «Menschen in Schubladen – im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen» bot die Gelegenheit, Islam nicht nur als etwas Abstraktes zu erfahren, sondern die Religion im direkten Austausch mit Muslimen kennen zu lernen.”

Lesen Sie mehr in der Limmattaler Zeitung, 18. Nov. 2019