Die ZEITGESCHICHTE AARGAU ist ein Forschungs- und Vermittlungsprojekt der Historischen Gesellschaft Aargau und hat sich zum Ziel gemacht, die Geschichte des Kantons Aargau seit dem 2. Weltkrieg zu erforschen und dokumentieren.

Die Zeitgesichte hat im Rahmen ihres Projektes «Religion» ein Gespräch mit dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des Verbandes Aargauer Muslime (VAM), Abdul Malik Allawala, geführt und ein Video online gestellt.

Lesen Sie hier den Beitrag auf der VAM-Webseite inklusive Link zum Video.

Dank grossem Engagement und viel Fronarbeit schreitet der Bau des neuen islamischen Zentrums in Reinach gut voran. Das berichtet die Argauer Zeitung in einem Artikel vom 12. Dezember 2020.

Nachdem am 19. März 2020 mit dem Bau des Zentrums «Tulipan» begonnen wurde (der VAM berichtete), sind mittlerweile die Fenster und Türen montiert und die provisorische Heizung läuft. Das ist rekordverdächtig.

Gemäss AZ wird es neben einem Gebetsraum für 300 Personen auch eine Kita geben. Diese muss aber noch gegründet werden; aktuell läuft die Suche nach einer Leiterin. Ebenso wie die Kita wird auch das Restaurant ein autonomer Betrieb sein. Im öffentlichen Restaurant wird es drei bis vier Angestellte haben, unter anderen einen Koch. Insgesamt sollen dereinst im Kultur- und Begegnungszentrum sechs bis sieben Personen arbeiten.

Lesen Sie hier her vollständigen Artikel auf AZ online vom 12.12.2020.

Weitere Informationen zum Baufortschritt können auf der Tulipan-Projektseite abgerufen werden.

Im Mittelalter gehörten Seuchen zum Alltag. Während Kranke in Europa in sogenannte Siechenhäuser vor die Stadttore verbannt wurden, in denen Kranke von der Gesellschaft isoliert und meistens von der Gnade wohlhabender Spender abhängig waren, pflegte man im islamischen Kulturraum einen ganz anderen Umgang mit Patienten. Bereits im 8. Jahrhundert gab es in Bagdad einige hundert Krankenhäuser, die mit ihren hohen Standards als Vorläufer der modernen Krankenhäuser gelten. Neben muslimischen Ärzten arbeiteten dort auch jüdische und christliche Mediziner. Dies schreibt Dunja Ramadan, Redakteurin im Ressort Aussenpolitik der Süddeutschen Zeitung in einem Artikel, der am 15. Juli 2020 erschienen ist. Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag, der insbesondere in der heutigen COVID-19-Zeit, sehr interessant ist.

Das Opferfest (arab. Id-ul-Adha) zum Ende der diesjährigen Pilgerfahrt (arab. Hajj) ist am Freitag, 31. Juli 2020.

Aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie verursachten besonderen Umstände findet die diesjährige Hajj unter Ausschluss der nicht in Saudi-Arabien lebenden Musliminnen und Muslime statt (wir berichteten).

Auch die Festgebete können aufgrund der COVID-19-Verordnungen nicht wie sonst abgehalten werden. Wir möchten alle Musliminnen und Muslime bitten, sich strikte an die Schutzkonzepte der jeweiligen Moscheen zu halten, um die weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden oder zu verlangsamen. Als zusätzlicher Leitfaden können dabei die 5 Goldenen Regeln, die der Verband Aargauer Muslime (VAM) publiziert hat, dienen.

Trotz all den widrigen Umständen wünschen wir allen Musliminnen und Muslimen gesegnete und besinnliche Festtage: Kullu ‘âm wa antum bi-khayr.

Ihr islam.ch-Team.

In einem anonymen Artikel unter dem Titel «Kommt das Geld für die grösste Aargauer Moschee aus Kuwait?» wurde in der Aargauer Zeitung vom 3. Juni 2020 behauptet, dass die sich im Bau befindliche neue Reinacher Moschee der Albanisch-Islamischen Gemeinschaft durch das Ausland finanziert würde. Dabei wurde die selbsternannte «Islam-Kennerin» Saïda Keller-Messahli zitiert, welche anscheinend Länder wie Kuwait, Katar und die Türkei im Verdacht hat… Dazu gesellten sich unter anderem krude Begründungen zur Wahl des Projektnamens «Tulipan» (das albanische Wort für Tulpe).

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf der VAM-Homepage.

Wie die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) bereits informiert hat, werden dieses Jahr alle ihr angeschlossenen Dachverbände das Ramadanfest (Eid-ul-Fitr) am Sonntag, den 24. Mai 2020 feiern, inshaa’Allah.

Aufgrund der aktuell anhaltenden COVID-19-Pandemie kann das Festg) ebet dieses Jahr leider nicht gemeinsam in den Moscheen durchgeführt werden. Da einige Rechtsschulen (Madhaahib) dies erlauben, besteht aber die Möglichkeit, das Gebet im eigenen Familienkreis selbst zu beten. Auf dem Internet gibt es viele Anleitungen dazu (leider meist nur auf Englisch), z.B. auf der Webseite von MuslimMatters. Falls diesbezüglich Zweifel bestehen, kann man sich an den Imam der entsprechenden Mitgliedsmoschee wenden.

Auch sollte nicht vergessen werden, dass die Zakaat-ul-Fitr unbedingt vor dem Festgebet zu entrichten ist. Es empfiehlt sich, dazu CHF 15.– pro Person im Haushalt zu berechnen.

Das islam.ch-Team wünscht allen Musliminnen und Muslimen gesegnete Festtage voll Freude und Dankbarkeit.

Am 19. März 2020 hat die Albanisch-Islamische Gemeinschaft Reinach mit dem Bau ihrer Religions-, Kultur- und Begegnungszentrum «Tulipan» begonnen (wir berichteten).

Die beiden Einsprachen gegen das «Kulturzentrum mit Mehrzweckhalle, Gastronomie, Kita und Büroräume» konnten auf dem Verhandlungsweg er­ledigt werden. Allerdings war Ende Januar eine zweite Auflage des Baugesuchs mit 15 zusätzlichen Parkplätzen nötig. «Zuletzt brauchte es noch eine Grenz­bereinigung im Bereich des Zufahrtsweges. Die ist unterschrieben», erklärte der Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz gegenüber der Aargauer Zeitung.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf AZ online vom 20.5.2020.